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„Herzsicher – gemeinsam Leben retten“! Wir sind dabei

Veröffentlicht ⋗ 20.04.2026

Von ⋗ V. Triebel

Alle acht Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch am plötzlichen Herztod. Doch was tun, wenn man eine bewusstlose Person findet oder ein Mensch plötzlich neben einem zusammenbricht? Denn ein Herz-Kreislauf-Stillstand kann überall passieren, auf dem Sportplatz, in der Schule, auf der Arbeit oder zu Hause. Es ist ein Moment, den niemand erleben möchte.

Um im Notfall Leben retten zu können, nahmen in diesem Jahr die sechs siebten Klassen der Elbmarschen-Schule an einer zweistündigen Schulung der Wiederbelebung und zum Einsatz des AED (Automatisierten Externen Defibrillators) teil.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung stand die Praxis unter dem Motto „Prüfen - Rufen - Drücken - Schocken“ im Mittelpunkt: das Auffinden und Ansprechen einer bewusstlosen Person, die Überprüfung der Atmung, das Absetzen des Notrufs, die stabile Seitenlage und die Herzdruckmassage sowie der AED-Trainingsgeräteinsatz.

Mit großem Engagement übten die Schülerinnen und Schüler dabei die richtigen Handgriffe.

„Das fand ich richtig gut“, meint Adaeze Albert, „dass wir die Wiederbelebung an den Puppen ausprobieren konnten.“ „Und dass wir das jetzt so früh schon gelernt haben, wie wir als junge Menschen helfen können, Leben zu retten", fügte Lisa von Allwörden beeindruckt hinzu. Ella Beuchert und Emilia-Leni Steffe finden auch, „dass das sehr hilfreich war und man nun gezielt anderen helfen kann. Es ist gut, dass das angeboten wurde."

Seit 2025 nimmt die Elbmarschen-Schule an der Initiative „HERZSICHER in der Schule“ der Björn Steiger Stiftung in Kooperation mit der Deutschen Herzstiftung teil. Im Oktober 2025 wurden 27 Lehrkräfte der Elbmarschen-Schule von der Firma E.A.S.m.k. in der Reanimation ausgebildet, um ihr Wissen zur Wiederbelebung und Laiendefibrillation an die Schülerinnen und Schüler weiterzugeben.

Um das Projekt nachhaltig und zukunftssicher zu gestalten, erhielt die Schule ein AED-Gerät inkl. Wandkasten, eine Erste-Hilfe-Tasche für den Schulsanitätsdienst sowie zwölf Reanimationstrainingspuppen und ein AED-Trainingsgerät, die künftig regelmäßig im Unterricht eingesetzt werden. „Mit dieser Initiative möchten wir Unsicherheiten und Ängste bei den Schülerinnen und Schülern abbauen und ihnen Sicherheit geben. Denn im Notfall zählt jede Minute“, erklärt Viola Triebel, verantwortliche Lehrkraft für das Projekt.

Zukünftig werden die Schülerinnen und Schüler ab der siebten Klasse in zwei Schulstunden pro Schulhalbjahr durch die geschulten Lehrkräfte kontinuierlich ausgebildet. Die Durchführung des lebenswichtigen Projekts ist nur mit starkem Engagement der Lehrkräfte möglich – für diesen Einsatz vielen Dank!


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