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Landes- und Bundespreisträger beim Europäischen Wettbewerb

Veröffentlicht ⋗ 14.07.2020

Von ⋗ M. Seidl/ T. Zimmer

Am 67. Europäischen Wettbewerb 2020, dem ältesten Schülerwettbewerb Deutschlands, beteiligten sich zum wiederholten Male Schüler*innen der Elbmarschen-Schule Drochtersen.
36 Mädchen und Jungen aus den 7. und 10. Gymnasialklassen der kooperativen Gesamtschule folgten dem Aufruf des Wettbewerbes „EUnited – Europa verbindet“, sich angesichts der Krise Gedanken darüber zu machen, was uns in Europa verbindet. Die altersdifferenzierten Aufgabenstellungen luden dazu ein, sich persönlich und politisch mit europäischer Identität zu befassen. Was können wir von europäischen Märchen- und Kinderbuchfiguren lernen? Was würde sich ändern, was würdest du vielleicht sogar neu entdecken, wenn morgens plötzlich kein Handy da wäre? Was muss die EU leisten, um Frieden und Klimaschutz zu sichern? Unter welchen Schönheitsidealen leiden Jugendliche und wie gehen sie mit diesen Zwängen um? Den betreuenden Lehrerinnen Martina Seidl und Tanja Zimmer fiel es schwer, eine Vorauswahl der kreativsten und tiefgründigsten Arbeiten für die Niedersächsische Landesjury zu treffen. 17 Arbeiten wurden nach Hameln geschickt.
Nach Monaten des Wartens standen die Gewinner fest und auch zwei Schülerinnen und ein Schüler der Elbmarschen-Schule waren dabei:  Marieke Rebecca Nimse und Fiona Funck (beide Klasse 7G2) reichten ihre Märchen-Erzählung „Schneewittchens Abenteuer“ ein, die sie im Rahmen des Deutschunterrichts verfasst und illustriert hatten. Mit ihrer Geschichte siegten sie nicht nur auf Landesebene, sondern erhielten darüber hinaus einen Bundespreis.
Einen weiteren Landespreis gewann Harm Feil-Frank (Klasse 10G1) mit seiner Arbeit „Macht der Kleidung“, die er im Kunstunterricht zum Thema „Körperkult(ur)“ erstellt hatte. Sie zielt auf die unterschiedliche Wirkung von Kleidung ab und macht auch vor Kleidern für Männer nicht halt.
Alle anderen Teilnehmer erhielten eine Anerkennungsurkunde, was nicht selbstverständlich ist.         
Leider konnten die Preisträger*innen in diesem Jahr ihre Urkunden und Geldpreise nicht im Landtag in Hannover überreicht bekommen. Stattdessen übersandte die Landtagspräsidentin eine Videobotschaft, in der sie den Siegern gratulierte und ihre Hoffnung zum Ausdruck brachte, dass im nächsten Jahr die Preisverleihung wieder im gewohnten feierlichen Rahmen im neu gebauten Niedersächsischen Landtag stattfinden wird. Die Preise wurden deshalb so feierlich wie möglich durch Schulleiter Holger Wartner an die Preisträger übergeben.
Auf eine Preisverleihung in Hannover im kommenden Jahr hofft auch die Elbmarschen-Schule. Ihre Schüler*innen haben zumindest teilweise bereits begonnen, Ideen zur Digitalisierung in Europa zu diskutieren. Dieses Thema ist topaktuell für die Schulen, nicht nur in Zeiten von Corona. Es führt uns auch direkt zum 68. Europäischen Wettbewerb: Digital EU and You!?


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